Blütenwanderung der FISCHE Waiblingen am 13.05.2006

In diesem Jahr konnten wir wirklich von einer Blütenwanderung sprechen, da die Natur etwas Verspätung hatte durch den langen Winter.

Der Wandervorschlag kam von unserem Willi und seiner Marta und die beiden sind mit Irene, Jutta und mir die Tour ein paar Wochen vorher abgelaufen.

Wir trafen uns am Parkplatz Hannweiler Sattel bei Korb um 14:30 Uhr. Es war für diesen Tag schlechtes Wetter angesagt und wir waren gespannt, wie es uns ergehen würde. Tatsächlich, als wir gerade losgehen wollten, ging ein kräftiger Schauer nieder, so dass wir in den Autos und am Waldesrand Schutz suchten. Doch kaum gedacht, hörte es wieder auf und wir konnten losmarschieren. Es dauerte auch nicht lange, da kam sogar die Sonne hervor.

Der Weg führte uns durch Weinberge und Wald. Das Ziel war der Kleinheppacher Kopf. Alle waren frohgemut und gutgelaunt. Unsere über 80 Jahre alte Selma wanderte sogar mit. Das letzte Stück steil bergan gaben ihr dann zwei starke Arme Unterstützung und wir alle freuten uns, dass sie es so gut schaffte.

Oben angekommen erwartete uns Willi, der für genügend Sitzgelegenheit, Brennholz und Getränke aller Art gesorgt und jedem sein Grillgut mit dem Auto nach oben transportiert hatte. Das war natürlich super, so konnten wir ohne schweren Rucksack frei und unbeschwert unsere Tour machen.

Zuerst wurde mal die herrliche Aussicht genossen. Es ist ja ein wunderschöner Platz dort oben, wo man so richtig seine Seele baumeln lassen kann. Viele konnten es aber dann nicht mehr erwarten (vielleicht hatten sie nicht zu Mittag gegessen?), ihren Schweinehals, -bauch, auch jegliche Arten von Grillwürsten konnte man sehen, auf den schon geheizten Grill zu legen.

Bald saßen wir alle gemütlich am Biertisch, jeder mehr oder weniger vor sich hinschmatzend und sein Bierchen, Cola, Apfelschorle oder Sprudel trinkend. Sogar an einem von Willi gespendeten Gläschen Wein konnte man sich erfreuen. Als Würste und Fleisch verzehrt waren, packte Marta noch einen selbstgebackenen Kuchen aus, den man, obwohl eigentlich satt, natürlich noch probieren musste und ehrlich gesagt nicht enttäuscht wurde.

Die Zeit war schon ziemlich fortgeschritten, als man den Rückweg antrat und so waren einige der Meinung, man sollte den kürzesten Weg zum Auto nehmen. Durch eine List haben wir dann doch noch alle über den Hörnleskopf geführt, von wo wir nochmals eine sehr schöne Aussicht hatten. Bis auf ein Missgeschick von Irene, die auf dem feuchten Weg ausrutschte und einen geschwollenen Knöchel davontrug, kamen wir alle wieder heil am Parkplatz an.

Nach meinem Gefühl hat es allen sehr gut gefallen. Ein Dankeschön all denen, die für das gute Gelingen mit gesorgt haben. Und noch etwas, Ihr werdet es nicht glauben. Kaum saßen wir im Auto und fuhren heimwärts, regnete es.

Christa Kramer